Was ist Verhaltenstherapie?

Die Tierverhaltenstherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Verhaltensproblemen, sowie dem Umgang mit problematischem oder auffälligem Verhalten von Haustieren. Sie ist ein Fachgebiet der Tiermedizin und erfordert Spezialwissen in der Ethologie (Verhaltenskunde), Psychologie, Pharmakologie und im Tierschutz, das durch ständige Weiterbildungen aufrecht erhalten werden muss.

Da Verhaltensprobleme auch durch Erkrankungen sowie andere medizinische Probleme ausgelöst oder verstärkt werden können, wird dieser Aspekt in der tierärztlichen Verhaltenstherapie ebenfalls berücksichtigt.

Ich biete Verhaltensberatungen für die Besitzer von Hunden, Katzen und kleinen Heimtieren (Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, usw.) an. Zusätzlich berate ich Sie auch vor der Anschaffung eines Tieres oder bei generellen Fragen zur Haltung Ihres Tieres.

Wie läuft eine Verhaltenstherapie bei mir ab?

In einem ausführlichen ersten Beratungsgespräch wird das aktuelle Problem diskutiert und mit Hilfe der von Ihnen ausgefüllten Fragebögen eine genaue Vorgeschichte erhoben. Dieses Beratungsgespräch findet bei Ihnen zuhause statt, in der vertrauten Umgebung Ihres Tieres. Auf diese Weise kann ich mir ein genaues Bild von der aktuellen Situation machen und Sie zielgerichteter beraten. In diesem Gespräch werden das Verhalten und seine Ursachen beurteilt und eine Diagnose gestellt.

Dann wird ein individuell auf Sie und Ihr Tier abgestimmter Therapieplan aufgestellt. Die Behandlung von Verhaltensproblemen erfordert Zeit, und Sie sollten sich darauf einstellen, mit Ihrem Tier intensiv trainieren zu müssen. Daher ist es mir wichtig, Ihnen in nachfolgenden Trainingseinheiten für weitere und neue Fragen zur Verfügung zu stehen, und eine Feinabstimmung des Therapieplanes durchzuführen.

In Einzelfällen kann bei Problemen mit Katzen oder kleinen Heimtieren auch eine telefonische Beratung durchgeführt werden.

Welche Probleme werden behandelt?

Ein paar Beispiele für Probleme, die mit der Tierverhaltenstherapie behandelt werden können:

  • Aggression (gegenüber Menschen und/oder Artgenossen)
  • Angstprobleme (z.B. Trennungsangst, Gewitterangst, scheues Verhalten)
  • Zwangsstörungen (z.B. Schwanz jagen, Pfoten belecken/beknabbern, Schatten jagen, Putzzwang)
  • Unsauberkeit/Markieren
  • Probleme beim Autofahren
  • Aufmerksamkeitsforderndes Verhalten